Guide: Dein Kink ist nicht mein Kink. And that's okay.

Du stehst auf etwas, das dein Partner überhaupt nicht nachvollziehen kann? Oder dein Gegenüber hat einen Kink, bei dem du erst einmal denkst: „Ähm, bitte was?“ Welcome to real life.

Sexuelle Wünsche sind nicht immer deckungsgleich. Vielleicht träumt eine Person davon, einen bestimmten Kink auszuleben, während die andere schon bei der Vorstellung gedanklich einen Schritt zurückgeht. Vielleicht kommen Fragen auf, Unsicherheit oder sogar die Angst: Reiche ich meinem Gegenüber eigentlich so, wie ich bin?

Aber mal ehrlich: Seit wann müssen wir eigentlich auf dieselben Dinge stehen, um guten Sex miteinander zu haben?

Du musst nicht alles geil finden. Aber ihr solltet darüber reden können.

Wenn es um Kink und BDSM geht, haben viele Menschen ziemlich konkrete Vorstellungen im Kopf. Geprägt von Pornos, Filmen, Klischees oder dem, was sie irgendwann mal irgendwo aufgeschnappt haben.

Manchmal steckt hinter einem ersten „Auf keinen Fall!“ tatsächlich ein klares Nein. Manchmal aber auch fehlendes Wissen, Unsicherheit oder ein Bild von BDSM, das mit der Realität nur wenig zu tun hat.

Und bevor jetzt jemand denkt, hier soll ein Nein in ein Ja verwandelt werden: Ganz sicher nicht.

Du musst den Kink deines Gegenübers weder teilen noch ausprobieren. Gleichzeitig darf dein Partner Wünsche haben, die du selbst nicht nachvollziehen kannst. Beides darf nebeneinander existieren.

Die eigentliche Kunst besteht darin, mit diesen Unterschieden umzugehen, ohne dass sich jemand verbiegen, verstecken oder rechtfertigen muss.

Let's talk about it!

Genau dafür habe ich das kostenlose Mini-Workbook „Dein Kink ist nicht mein Kink“ entwickelt.

Es ist für Paare, bei denen eine Person einen Kink hat und die andere damit (noch) nicht viel anfangen kann.

In vier kleinen Schritten schaut ihr euch eure unterschiedlichen Perspektiven an. Ihr beschäftigt euch mit euren Wünschen, Reaktionen und Grenzen und kommt anschließend miteinander ins Gespräch.

Dabei geht es unter anderem um Fragen wie:

  • Was reizt mich eigentlich an meinem Kink?

  • Was genau löst dieser Wunsch bei meinem Gegenüber aus?

  • Was weiß ich tatsächlich über den Kink – und was sind vielleicht nur meine Vorstellungen?

  • Wie können wir offen darüber sprechen, ohne uns gegenseitig unter Druck zu setzen?

Ihr müsst am Ende nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Vielleicht versteht ihr euch einfach ein bisschen besser. Vielleicht entdeckt ihr neue Möglichkeiten. Oder ihr stellt fest, dass manche Dinge eben nicht gemeinsam ausgelebt werden müssen.

All das ist ein guter Anfang.

Ready to go beyond vanilla?

Ladet euch das Workbook kostenlos herunter, nehmt euch ein bisschen Zeit füreinander und sprecht über etwas, worüber ihr vielleicht bisher noch nicht richtig gesprochen habt.

Weniger Kopfkino. Mehr echte Gespräche. Und vor allem: mehr Verständnis füreinander.

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